• English 
  • Français 
  • Neerlandais 
  • Espagnol 
  • Allemand 
  • Italien 

Wasser

Wir wissen alle, dass das Wasser Bestandteil unseres allgemeinen Erbes ist und dass sein Schutz eine wichtige Herausforderung für die Zukunft ist.

Dies ist selbstverständlich, wenn seine Bestimmung die Lieferung von Trinkwasser ist. Aber wir leben hier am Delta des Flusses Aa, das seit zehn Jahrhunderten anhand von riesigen Drainagearbeiten, die eine laufende Überwachung fordern, vom Mensch dem Meer und den Sümpfen abgewonnen wurde: Das Thema enthält daher ganz spezielle Besonderheiten.

In einem extrem flachen Land handelt es sich in erster Linie darum, den verschiedenen Bedarf des menschlichen, industriellen und landwirtschaftlichen Verbrauchs zu vereinbaren, ohne die Naturgebiete zu beschädigen. Es ist ebenfalls notwendig, die Wasserqualität für jede Nutzung, z.B. Navigation oder Hobby (Angeln, Jagd, Baden usw.) zu überwachen.

So wurde, in Anwendung des neuen Gesetzes über das Wasser und die aquatische Umwelt, eine umfangreiche Befragung aller Akteure durchgeführt,  die für die eingehenden Überlegungen unbedingt erforderlich ist, um die Ausarbeitung eines Plans der Raumordnung und des nachhaltigen Managements der Ressource, die Bestimmungen und einen kartographischen Atlas durchzuführen. All dies dazu bestimmt, nach öffentlicher Umfrage, dritten gegenüber rechtswirksam zu sein.

Von diesem allgemeinen Rahmen aus handelt es sich für die Gebietskörperschaft darum, einen homogenen und qualitativ hochwertigen öffentlichen Dienst für all ihre Mitbewohner sicher zu stellen. Schutz der Ressource, insbesondere dank eines aufmerksamen Dialogs vor allem den Anliegen der Landwirte gegenüber, die sich in der Nähe des Erfassungsbereichs befinden und Abschaffung der Einzelanschlüsse mit Blei vor Ende 2013, sind zwei Wege des Fortschritts, die vom Syndicat Mixte d’Alimentation en Eau (Wasserversorgung) der Region Dünkirchen eingeschlagen wurden, das die Verantwortung des Trinkwassers in der Agglomeration trägt. Die Aufforderung zur Kontrolle des allgemeinen Verbrauchs, aber auch die Werbung für das Brunnenwasser als Getränk (was das Ganze in eine kohärente Politik der Müllreduktion eingliedert) sind regelmäßig wiederkehrende Anliegen.

In Sachen Abwasserentsorgung haben es die Bauarbeiten einer vierten Kläranlage nach den neuen europäischen Normen am Standort Coudekerque Branche ermöglicht, alle Störungen dieser ländlichen Gegend zu beseitigen. Der nicht-kollektive öffentliche Abwasserentsorgungsdienst hat seinerseits die komplette Bestandsaufnahme der nicht angeschlossenen Installationen durchgeführt, um den amtlich vorgeschriebenen Termin Ende 2012 einzuhalten.

Aber die Kontrolle des Wasserpreises bleibt sensibel, um die neuen Umweltanforderungen, insbesondere in Sachen Abwasserentsorgung in aller Ruhe eingliedern zu können.

Deshalb muss sich das Dünkirchner Land von nun an umfangreicher um die Verwaltung des Regenwassers kümmern. So sollte zum Beispiel die Bewusstseinsbildung zur Lagerung und Wiederverwendung des Regenwassers anhand von Hilfen oder Anreizen verstärkt werden, denn die nachhaltige Entwicklung und Alternativtechniken im weitesten Sinne sind Aktionen, die zurecht  als wichtige Herausforderungen für die Zukunft in den Territorialen Klimaplan übernommen wurden.