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Klimaplan

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Das Kyoto-Protokoll, das unter anderen von Frankreich ratifiziert wurde, sieht zahlenmäßig festgesetzte Ziele bezüglich der Treibhausgasemission (THG) vor. Für unser Land wird für 2010, angesichts der niedrigen CO2-Emission in der Stromerzeugung, die Beibehaltung des THG-Niveaus von 1990 vorgesehen.

Der im Juli 2004 vom Staat verabschiedete Nationale Klimaplan legt die Maßnahmen fest, um dieses Ziel zu erreichen und geht darüber hinaus, indem er für den Horizont 2050 den « Faktor 4 » anstrebt, d.h. bis zu diesem Termin seine Emissionen auf ein Viertel zu bringen. Dieser Plan sieht ebenfalls die Realisierung der Territorialen Klimapläne auf allen Ebenen des lokalen Wirkens vor : Region, Departement, Gemeinde und kommunale Zweckverbände.

Ein territorialer Klimaplan ist ein Aktionsprogramm mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den voraussichtlichen Auswirkungen des Klimawechsels vorzugreifen : Verringerung der Artenvielfalt, gesteigerte Naturrisiken, Verfügbarkeit von Ressourcen usw.

Diesbezüglich gehört die kreisfreie Stadt Dünkirchen den sieben Gebietskörperschaften an, die nach einer, von der Region Nord-Pas-de-Calais in Zusammenarbeit mit der Umwelt- und Energiemanagment-Agentur (ADEME), zur Realisierung eines territorialen Klimaplans veröffentlichten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen, ausgewählt wurden.

Der Klimaplan der Dünkirchner Agglomeration, unter Leitung von Louardi Boughedada, dem mit der Energie und dem Klimaplan beauftragten Vizepräsidenten, enthält mehrere Teile:

  • Intern: Exemplarisches Verhalten der kreisfreien Stadt Dünkirchen
  • Extern: Die sozioökonomischen und institutionellen Akteure des Landes innerhalb eines anspruchsvollen Plans in Sachen Reduzierung der Treibhausgasemissionen fördern
  • Teilnahme: Bewusstseinsbildung und Unterstützung der Einwohner zum Einsatz von Praktiken die es ermöglichen, ihren ökologischen Fußabdruck (Ecological Footprint) zu verringern.

Mehrere Themen-Workshops wurden eingerichtet: Wirtschaftsaktivitäten, energetische und ökonomische Effizienz des CO2, öffentliche Ausrüstungen und lokale Energiequellen, Stadtplanung und Mobilität, Wohnraum /Unterkünfte, Raum- und Grünraum-Management, Bewusstseinsbildung und Umwelterziehung sowie neue Energie-Technologien.