Als größter französischer Seehafen der Nordsee, drittgrößter Hafen Frankreichs und größte Energieplattform Europas, verbindet Dünkirchen, Zentrum einer Agglomeration mit 200.000 Einwohnern, Industrie- und Hafentradition mit der nachhaltigen Entwicklung, für welche sie einen europäischen ersten Preis erhalten hat.
Nur 1,5 Navigationsstunden von der frequenziertesten Seestraße der Welt entfernt, in unmittelbarer Nähe der Metropole Lille und im Zentrum des Dreiecks Brüssel / London / Paris, ist Dünkirchen die ideale Sammel- und Verteilungsplattform für Waren in Europa. Der große Seehafen, der perfekt in den weltweiten Warenverkehr eingegliedert ist, dient gleichermaßen für lange Distanzen (Asien, Antillen, Lateinamerika usw.) wie auch Nordeuropa. Im Jahr 2008 wurden 57,7 Millionen Tonnen umgeschlagen.
Große Namen der Industrie haben sich entschieden, sich in Dünkirchen niederlassen und heute zählt die kreisfreie Stadt wichtige Industriepole weltweiter Gruppen (Arcelor, Rio Tinto, die Nuklearenergiezentrale EDF...) verbunden mit einem Netz von Klein- und Mittelbetrieben einer leistungsfähigen Industriewartung.
Dieser Industrie-Hafenkontext hat die Eingliederung der Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung erleichtert, um die Lebensqualität beizubehalten und zu verbessern. In diesem Kontext hat sich die kreisfreie Stadt Dünkirchen mit allen wirtschaftlichen Akteuren des Landes zur nachhaltigen industriellen Entwicklung entschieden. Eine Wahl, die insbesondere ab 1993 durch die Einführung eines Industrieumweltschemas konkretisiert wurde.
Übrigens hat es die Entwicklung des West-Hafens, unterstützt von der kreisfreien Stadt Dünkirchen und allen ihren Partnern, unserem Gebiet ermöglicht, sich mit einer der leistungsfähigsten Hafen-Logistikplattformen Europas auszustatten. Alle Transportarten werden im Hafenbereich von Dünkirchen kombiniert, der gleichzeitig der größte Eisenbahnfrachtbahnhof Frankreichs ist (der Schienenweg stellt 52% der Modalanteile in Dünkirchen und 11% des nationalen Frachtverkehrs dar). Die Bemühungen zur Verbesserung der Schieneneinbindung gehen weiter, um die Intermodalität und die kombinierten Transporte zu verstärken. Deshalb wurden mit EuroTunnel Vereinbarungen über den Schienenfrachtverkehr unterzeichnet, die es ermöglichen werden, die Umweltauswirkungen zu verringern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens zu fördern. Im Rahmen derselben Logik unterstützt die kreisfreie Stadt Dünkirchen ebenfalls den weltweit wettbewerbsfähigen Cluster I-TRANS (der Schienenverkehr im Zentrum der innovierenden Transportsysteme).
Zudem wurden in 2008 mehr als 60 % des Hafentransitverkehrs durch umweltfreundliche Sammeltransportarten vor- oder nachbefördert, davon 10,5 % über den Wasserweg. Der zukünftige Seine-Nord Europa Kanal wird dieses Potential noch verstärken. Diese Elemente sind ausschlaggebend, insbesondere um entsprechend den Zielen der nachhaltigen Entwicklung die europäische Seekabotage als Alternative zum Anstieg des Straßenverkehrs zu entwickeln.